„Syrien hofft auf Finanzhilfe von Russland und Iran“

RIA NOVOSTI

Damaskus hofft laut dem Präsidenten der syrischen Zentralbank, Adib Mayaleh, in nächster Zeit mit Russland und dem Iran Abkommen über Finanzhilfe zu unterzeichnen.

„Wir erwarten von Russland und dem Iran materielle Unterstützung und führen gleichzeitig mit anderen Ländern diesbezügliche Verhandlungen“, sagte Mayaleh in einem Interview mit Reuters.

Der Bankchef präzisierte nicht, welche Summe Damaskus von Moskau und Teheran bekommen will.

Er teilte mit, dass die Verluste der syrischen Wirtschaft in den zwei Jahren des blutigen Konflikts etwa 25 Milliarden Euro betragen haben.
Dabei hob Mayaleh hervor, dass er im Rückgang des Kurses des syrischen Pfundes um mehr als 50 Prozent kein ernsthaftes Problem sehe.

Seinen Worten nach braucht Syrien heute keine dringliche Finanzhilfe, denn die Staatskasse des Landes verfüge über beträchtliche Devisenreserven, die „reichen, um dem Angriff, dem Syrien ausgesetzt worden war, weiterhin Widerstand zu leisten“. Er dementierte auch die Information, dass Syrien das Geld für die Entlohnung der Staatsangestellten ausgehe.